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Rückblick auf das erste „mitschnacken“ der moktwi eG 🌱

Mit einem offenen und lockeren Austauschformat hat die moktwi eG gemeinsam mit Mitgliedern und Interessierten erstmals das neue „mitschnacken“ getestet. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Ernährung, Energie und Mobilität sowie konkrete Ideen für mehr Bürgerbeteiligung. Neben Einblicken in aktuelle Solar- und Speicherprojekte wurden Kooperationsmöglichkeiten diskutiert, neue Impulse für den Ernährungsbereich gesammelt und Vorschläge für datenschutzfreundliche Kommunikationswege eingebracht. Die Runde zeigte: Niederschwelliger Austausch schafft Raum für neue Ideen, Engagement und Zusammenarbeit.

🔁 Wie geht es weiter?
Auf Wunsch der Teilnehmenden wird das Format künftig etwa alle sechs Wochen stattfinden – offen für Mitglieder, Interessierte und neue Gesichter. Ergänzend sollen thematische Fach-Calls entstehen, z. B. rund um Solarenergie, Finanzierung oder regionale Ernährung, um Wissen gezielt zu vertiefen.

💬 Eure Themen sind gefragt!
Welche fachlichen Themen wünscht ihr euch für kommende Fach-Calls? Schreibt uns eure Ideen – wir sammeln Vorschläge und gestalten die nächsten Termine gemeinsam.

Nächstes Mitschnacken online 12.März 2026

Moktwis Themen Calls  9. April 2026

Wir möchten ein neues, offenes Austauschformat ausprobieren: mitschnacken.
Dabei laden wir Interessierte und Mitglieder der moktwi eG ein, niederschwellig mit uns ins Gespräch zu kommen – online, unkompliziert und auf Augenhöhe.

👉 Was wollt ihr von uns wissen?
👉 Welche Ideen, Anregungen oder Kritik möchtet ihr einbringen?
👉 Welche Themen rund um Regionalentwicklung, Energie oder Ernährung bewegen euch?

Bei mitschnacken gibt es keine langen Vorträge und keine feste Tagesordnung. Stattdessen wollen wir zuhören, diskutieren, Fragen beantworten und gemeinsam weiterdenken.

📅 Termin:
Donnerstag, 29.01.2026 | 19:00 Uhr
📍 Ort: online (Zugangslink per E-Mail)

📝 Anmeldung:
Bitte meldet euch vorab an. Den Zugangslink schicken wir kurz vor der Veranstaltung per E-Mail an alle angemeldeten Teilnehmenden.

Anmeldung unter horst.jaeger@moktwi.de

🧪 Testphase:
Zunächst probieren wir mitschnacken testweise aus. Wenn das Format gut angenommen wird, möchten wir es als regelmäßiges Angebot etablieren.

💬 Mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Eure Perspektiven, Fragen und Ideen helfen uns, moktwi weiterzuentwickeln.

Auszug aus dem NL der Regionalbewegung -Heiner Sindel 1.Vorsitzender Bundesverband der Regionalbewegung e.V.

Der Verkauf regionaler Produkte ist aufgrund der vielfältigen Krisen – Pandemie, Klimawandel, Angriffskrieg auf die Ukraine, Energiekrise – extrem eingebrochen. Die Menschen sparen beim Einkaufen von Lebensmitteln. Das ist eine hochbrisante Entwicklung. Damit werden die Elemente einer Nahversorgung auf kurzen Wegen in die Nische gedrängt. Billiganbieter scheinen einmal mehr Krisengewinner zu sein.

Die großen Vorteile regionaler Produkte, die kurzen Wege vom Erzeuger zum Verbraucher, dieses Vertrauen, dieses „Wissen wo’s herkommt“, diese – immer noch – vielfältige bäuerliche Landwirtschaft, dieses wertvolle Stück Selbstständigkeit im Lebensmittelhandwerk sind hochgradig gefährdet. Dazu kommt das durch Online-Handel fast vollendete Ausbluten vieler Innenstädte.

Was können wir tun?

Nachhaltiges, regionales Wirtschaften, der regionale Wirtschaftskreislauf muss eine eigene, erkennbare Wertigkeit bekommen. Politik und Gesellschaft müssen den regionalen Wirtschaftskreislauf als Vorausssetzung für das wirksam werden der viel zitierten Nachhaltigkeit nutzen.

Der Regionalgedanke ist die Sicherheitsarchitektur der Globalisierung – Nahversorgerregionen sind die Elemente dieser Sicherheitsarchitektur und auch die Basis einer lebendigen Land-Stadt-Beziehung sowie das Fundament belastbarer Daseinsvorsorge. Klimaschutz durch kurze Wege der Arbeitsauftrag.

Auf den Punkt gebracht von Jochen

Globalisierte Märkte sind sehr attraktiv und normal geworden. Die dortigen kapitalistischen Mechanismen führen, mit der Macht des Stärkeren, u.a. zu dominanten Playern und Monopolen. Die soziale Spaltung wird immer größer und Millionen Menschen hungern. Auch unsere lokalen, konventionellen Märkte geraten unter Druck. Bisher gesunde Marktmechanismen zer- oder entfallen und Bürger-Interesse und -Beteiligung werden teilweise bedeutungslos. Die derzeitige Entwicklung der Märkte droht an der lokalen Realität und den Bürger*innen vorbei zu gehen.
Der Klimawandel zwingt uns ebenfalls zu geändertem Verhalten bei Energie und Konsum.

Die jetzt in Lüneburg entstehende Regenerative Genossenschaft hat sehr alternative Grundsätze. Sie soll sozial gerecht bzw. ausgewogen die Grundbedürfnisse der Bürger zu geringsten Kosten bedienen und allen Beteiligten ein gutes Leben ermöglichen. 
Sie  möchte einen regionalen und fairen Markt aufbauen, in dem Waren und Dienste gehandelt werden, möglichst direkt zwischen Produzenten und Verbrauchern, mit neuer Struktur und mit einer neuen Wertedefinition. Grundsätzlich soll sie regenerativ sein, d.h. die CO2-Belastung reduzieren, Bodengüte wiederaufbauen, Resourcen schonen, ohne Dividende und dafür re-investiv und mit Wertzuwächsen, auch bei den Beteiligungen. 
Erste Bausteine der Genossenschaft sollen aus den Bereichen Ernährung, Energie, Wohnen, Mobilität, Soziales, Kultur und Bildung entstehen.

Alle Bürger*innen sind eingeladen, diese neue Marktplattform mit zu gestalten.

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